29.04.2025

Neu-Ulm - Brand zwischen zwei Häusern

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Am Montagnachmittag brannte es in einer Dehnfuge zwischen zwei Häusern in der Neu-Ulmer Innenstadt. Um das brennende Isoliermaterial löschen zu können, musste die Neu-Ulm kreativ werden. Bei Schweißarbeiten in einem Graben vor zwei Wohnhäusern kam es zu Funkenflug, diese Funken entzündeten Isoliermaterial, das zwischen den beiden direkt aneinander grenzenden Häusern als Trennschicht verbaut war. Nachdem die Bauarbeiter bemerkten, dass es im Bereich der Wandfuge leicht raucht, alarmierten sie die Feuerwehr. Die Feuerwehrleute stellten dann fest, dass das Isoliermaterial in dem gerade einmal drei Zentimeter breite Spalt glimmte. Mit Haken wurde die Kunststoffabdeckung der Dehnfuge entfernt, die Feuerwehr Ulm lieh den Neu-Ulmer Kameraden ein Dehnfugenlöschgerät aus. Ein Messgerät für Kohlenmonoxid gab immer wieder Alarm und bewies damit, dass das Isoliermaterial zwischen den Häusern weiter verglimmt und Brandgase freisetzt. Um den Brandherd finden zu können, mussten zuerst mit einem rund einen Meter langen Bohrer Löcher in die Isolierschicht gebohrt werden. Mit einer Mess-Sonde, die eigentlich für Heustock-Brände gedacht ist, wurde die Temperatur an mehreren Stellen in der Wand gemessen und der Brandort eingegrenzt. Mit dem Löschgerät der Ulmer Feuerwehr wurde dann gezielt Wasser mit Hochdruck in die glimmenden Bereiche gepresst. Das Löschwasser war zusätzlich mit einem Netzmittel versetzt, dass die Oberflächenspannung des Wassers reduzierte, um mit noch kleineren Wassertropfen besser in das Isoliermaterial vordringen zu können. Nach gut drei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden.
Artikel von: Text/Foto: Thomas Heckmann
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