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Feuerwehren im Landkreis Neu-Ulm - Pressearchiv

mit freundlicher Genehmigung der
Illertisser Zeitung

11.07.2005

44-jähriger Pilot überlebt Flugzeugabsturz

Unfall zwischen Obenhausen und Ebersbach

Obenhausen (pm/wis).

Ein einmotoriges Flugzeug stürzte am Freitag, gegen 20.40 Uhr zwischen Obenhausen und Ebersbach ab. Der 44-jährige Pilot überlebte den Absturz und konnte nach Auskunft der Polizei mit schweren Verletzungen geborgen werden. Während des Fluges hatte offenbar der Motor ausgesetzt.

Der 44-Jährige startete nach Mitteilung der Polizei auf dem Flugplatz Illertissen. Nach etwa einer halben Stunde Flug wurde, so die Polizei weiter in ihrem Bericht, das einmotorige Flugzeug von Zeugen beobachtet, wie es ohne Motorkraft in der Nähe der Ortschaft Buch in einem Getreidefeld niederging. Der Pilot wurde in dem umgedreht liegenden Flugzeug eingeklemmt. Er wurde mit erheblichen Verletzungen geborgen in eine Klinik verbracht. Nach den der Kripo gemeldeten Beobachtungen war der Pilot dabei, sich auf die Landung beziehungsweise zur Platzrunde im Gegenanflug vorzubereiten, als der Motor aussetzte. Der Pilot wollte laut Kripo vermutlich zu einer Notlandung in einem Erdbeerfeld ansetzen. Offensichtlich kam es dabei aber zu einem so großen Tempoverlust, dass die Maschine wenige Meter vor dem Erreichen des Feldes einen "Strömungsabriss" erlitt, so dass also die Luftströmung an den Tragflächen nicht mehr ausreichte, um die Maschine in der Luft zu halten. Nach Herstellerangaben beträgt diese Mindestgeschwindigkeit rund 60 Stundenkilometer. Da dieser Abriss schlagartig erfolgt, stürzte das Flugzeug senkrecht, mit dem Propeller voraus, glücklicherweise aus nur noch geringer Höhe, in ein Weizenfeld, das wenige Meter vor dem Erdbeerfeld endet. Durch die Wucht des Aufschlages bohrte sich der Motor in den Boden und die Maschine überschlug sich. Glücklicherweise wurde der Absturz von Passanten schnell bemerkt, so dass für die Feuerwehren und den Rettungsdienst unmittelbar danach Alarm ausgelöst werden konnte. Der im Wrack eingeklemmte Pilot konnte von den Feuerwehren befreit werden. Drei Notärzte kümmerten sich im Rettungswagen um den Mann, ehe dieser so weit transportfähig war, dass er rund eine Stunde nach dem Absturz mit dem Hubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht werden konnte. Der Sachschaden wird von der Polizei auf insgesamt rund 50 000 Euro beziffert.

Pilot überlebt Absturz mit schweren Verletzungen

Illertissen (wis). Beim Absturz eines Ultraleicht-Flugzeuges kurz vor der Landung auf dem Flugplatz Illertissen (Kreis Neu-Ulm) ist am Freitagabend der Pilot schwer verletzt worden. Nach Erkenntnissen der Polizei hatte der Motor des Flugzeuges ausgesetzt. Die Maschine verlor rapide an Höhe und stürzte bei Buch-Obenhausen, vier Kilometer vor der Landepiste, kopfüber in ein Getreidefeld. Der 44-jährige Pilot, der in Illertissen auch gestartet war, wurde in seinem Cockpit eingeklemmt, konnte aber rasch befreit werden. Der Sachschaden liegt bei rund 50 000 Euro.

Flugzeug abgestürzt: Pilot schwer verletzt

44-jähriger Mann aus Obenhausen verunglückt mit Ultraleichtflugzeug beim Landeanflug auf den Illertisser Flugplatz

Buch-Obenhausen(wis).

Bei einer missglückten Notlandung ist am gestrigen Freitag gegen 20.45 Uhr der Pilot eines einmotorigen Flugzeuges zwischen Obenhausen und Ebersbach schwer verletzt worden. Nachdem er durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit wurde, brachte ihn der Rettungshubschrauber ins Ulmer Bundeswehrkrankenhaus.

Zeugen hatten zuvor beobachtet, wie die "Dalach-Fascination", die in einer privaten Halle am Illertisser Flugplatz eingestellt und von dort gestartet war, mit stillstehendem Motor vom östlichen Obenhausener Ortsrand aus über die Anhöhe in Richtung Ebersbach flog und dort abstürzte. Die Maschine schlug mit der Spitze in einem Weizenfeld auf und überschlug sich dann, sodass sie auf dem Dach liegen blieb.

Am Tag nach dem Absturz des einmotorigen Flugzeuges war die Kripo Neu-Ulm in Zusammenarbeit mit einem Fachingenieur damit beschäftigt, die havarierte Maschine zu untersuchen und Zeugenaussagen aufzunehmen, um der Ursache des Absturzes auf die Spur zu kommen. Der 44-jährige Pilot war noch in der Nacht mehrere Stunden lang im Ulmer Bundeswehrkrankenhaus operiert worden und wurde dann in ein künstliches Koma versetzt.

Die Kripobeamten sowie der von der Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung beauftragte Ingenieur machten sich ein ungefähres Bild vom Hergang des Unfalls und gaben dann am frühen Nachmittag die Maschine zum Abtransport frei.

Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der Unfall wie folgt verlaufen sein: Der Pilot befand sich mit der "Fascination", von Osten kommend, auf dem Heimflug zum Flugplatz Illertissen, von dem aus er auch zuvor gestartet war. Als der Pilot sich auf die Landung vorbereitete, setzte der Motor aus. Vermutlich wollte der Pilot nun zur Notlandung in einem Erdbeerfeld ansetzen. Offensichtlich kam es dabei aber zu einem so großen Tempoverlust, dass die Maschine wenige Meter vor dem Erreichen des Feldes einen "Strömungsabriss" erlitt, so dass also die Luftströmung an den Tragflächen nicht mehr ausreichte, um die Maschine in der Luft zu halten. Das Flugzeug stürzte senkrecht und mit dem Propeller voraus aus nur noch geringer Höhe, in ein Weizenfeld, das wenige Meter vor dem Erdbeerfeld endet. Durch die Wucht des Aufschlages bohrte sich der Motor in den Boden und die Maschine überschlug sich.

Glücklicherweise wurde der Absturz von Passanten schnell bemerkt, so dass Feuerwehren und Rettungsdienst schnell alarmiert werden konnten. Der im Wrack eingeklemmte Pilot wurde von den Feuerwehren befreit. Drei Notärzte kümmerten sich im Rettungswagen um den Mann, ehe dieser so weit transportfähig war, dass er rund eine Stunde nach dem Absturz mit dem Rettungshubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht werden konnte. Der Sachschaden wird von der Polizei auf insgesamt rund 50 000 Euro beziffert.

Erfahrene Piloten erzählten an der Unfallstelle, dass Maschinen dieses aufgerüsteten Typs sehr schwierig zu fliegen seien und dass in letzter Zeit in Fliegerkreisen über eine Reihe von Problemen, ja sogar von mehreren Abstürzen, berichtet worden sei. Der in Obenhausen wohnhafte Pilot gilt bei seinen Kameraden allerdings als erfahrener Fachmann, der seit mehreren Jahren Flugzeuge dieses Typs fliegt.

In den Trümmern dieses abgestürzten Ultraleichtflugzeuges war der 49-jährige Pilot längere Zeit eingeklemmt, bevor er von der Feuerwehr befreit wurde. Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen liegt der Mann aus Obenhausen im Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Bild: wis

"Nicht leicht zu fliegen"

Illertissen/Buch (wis). Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine "Fascination" aus der württembergischen Firma Dallach, die in Heubach bei Stuttgart auf Ultraleicht-Flugzeuge spezialisiert ist. Auch die "Fascination" wurde ursprünglich als Ultraleicht-Maschine konstruiert; aufgrund neuer EU-Bestimmungen durfte sie nun als "VLA-Fascination" so aufgerüstet werden, dass sie nicht nur mit der "M"-Kennung als UL-Flugzeug, sondern auch mit dem Anfangsbuchstaben "E" auf dem Kennzeichen als einmotoriges Kleinflugzeug gilt. Erfahrene Piloten erzählten an der Unfallstelle allerdings, dass gerade Maschinen dieses aufgerüsteten Typs sehr schwierig zu fliegen seien und dass in letzter Zeit in Fliegerkreisen über eine Reihe von Problemen berichtet worden sei.

Der in Obenhausen wohnhafte Pilot gilt bei seinen Kameraden als erfahrener Fachmann, der seit mehreren Jahren mit Flugzeugen dieses Typs fliegt. Er ist nicht Mitglied im Luftsportverein Illertissen und hatte die privateigene Maschine in einer ebenfalls privaten Halle in der Nähe des Flugplatzes eingestellt.

Luftstrom am Flügel abgerissen?

Ursache für Absturz des Ultra-Leichtflugzeuges wird jetzt von Experten untersucht

Buch-Obenhausen(wis).

Möglicherweise hat ein Abriss des Luftstromes an den Flügels letztendlich den Absturz des Ultraleicht-Flugzeuges am Freitagabend bei Obenhausen (IZ berichtete) verursacht. Experten schließen nicht aus, dass der Pilot nach dem Ausfall seines Motors eine Notlandung versucht hatte, diese jedoch missglückt war. Nach einer mehrstündigen Operation ist der 44-Jährige von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt worden, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Am Tag nach dem Absturz des einmotorigen Flugzeuges vom Typ "Dallach-Fascination" auf der Anhöhe zwischen Obenhausen und Ebersbach war die Kriminalpolizei Neu-Ulm in Zusammenarbeit mit einem Fachingenieur damit beschäftigt, die havarierte Maschine zu untersuchen und Zeugenaussagen aufzunehmen, um der Ursache des Absturzes auf die Spur zu kommen.

Der 44-jährige Pilot war noch in der Nacht mehrere Stunden lang im Ulmer Bundeswehrkrankenhaus operiert worden und wurde dann in ein künstliches Koma versetzt, wobei aber dem Vernehmen nach keine Lebensgefahr mehr besteht. Mehrere Fliegerkameraden des Verunglückten fanden sich an der Unfallstelle ein und berichteten sowohl über ihre Erfahrungen mit dem Flugzeugtyp als auch über ihre Beobachtungen am späten Freitagabend. Die Kripobeamten sowie der von der Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung beauftragte Ingenieur konnten sich im Laufe des Samstagvormittags ein ungefähres Bild vom Hergang des Unfalls machen und gaben dann am frühen Nachmittag die Maschine zum Abtransport frei.

Gefährliche Aufgabe

Dabei musste die Feuerwehr aus Buch ein zweites Mal ausrücken, um eine nicht ungefährliche Aufgabe zu erledigen: Eine Rettungsrakete musste unschädlich gemacht werden, ehe das Flugzeug von einem Autokran auf einen Abschleppwagen gehoben werden konnte. Die Rakete dient dazu, bei Problemen in größerer Höhe einen Fallschirm herauszuschießen, an dem dann die gesamte Maschine sanft zu Boden schweben soll. Mit einem Trennschleifer wurde die Rakete aus dem Wrack ausgebaut, so dass der ungewöhnliche Transport erfolgen konnte.

Nach bisherigen Erkenntnissen und aufgrund der Vermutungen von anderen Piloten, von denen einer den Flug noch bis kurz vor dem Absturz beobachtete, könnte der Unfall wie folgt verlaufen sein: Der Pilot befand sich von Osten kommend, auf dem Heimflug zum Flugplatz Illertissen, von dem aus er auch zuvor gestartet war. Der Pilot war dabei, sich auf die Landung beziehungsweise auf die Platzrunde im Gegenanflug vorzubereiten, als der Motor aussetzte. Vermutlich wollte er nun zur Notlandung in einem Erdbeerfeld ansetzen, da er für den Einsatz der Rettungsrakete nicht mehr genügend Höhe hatte. Möglicherweise kam es dabei aber zu einem so großen Tempoverlust, dass die Maschine wenige Meter vor dem Erreichen des Feldes einen "Strömungsabriss" erlitt, so dass die Luftströmung an den Tragflächen nicht mehr ausreichte, um die Maschine in der Luft zu halten.

Nach Herstellerangaben beträgt diese Mindestgeschwindigkeit rund 60 Stundenkilometer Da dieser Abriss schlagartig erfolgt, stürzte das Flugzeug senkrecht, mit dem Propeller voraus, glücklicherweise aus nur noch geringer Höhe, in ein Weizenfeld, das wenige Meter vor dem Erdbeerfeld endet.

Durch die Wucht des Aufschlages bohrte sich der Motor in den Boden und die Maschine überschlug sich, so dass sie auf dem Dach zu liegen kam. Glücklicherweise wurde der Absturz von Passanten schnell bemerkt, so dass für die Feuerwehren und den Rettungsdienst unmittelbar danach Alarm ausgelöst werden konnte. Der im Wrack eingeklemmte Pilot konnte im gemeinsamen Einsatz der Feuerwehren befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Drei Notärzte kümmerten sich im Rettungswagen um den Mann, ehe dieser so weit transportfähig war, dass er rund eine Stunde nach dem Absturz mit dem Rettungshubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht werden konnte. Der Sachschaden wird von der Polizei auf insgesamt rund 50000 Euro beziffert.