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Feuerwehren im Landkreis Neu-Ulm - Pressearchiv

mit freundlicher Genehmigung der
Illertisser Zeitung

08.08.2005

Feuerwehr rettet Mann vor Tod durch Ersticken

Bei Zubereitung des Mittagessens eingeschlafen

Illertissen (wis).

Vergessenes und angebranntes Essen auf dem Küchenherd hat am gestrigen Sonntag einen 32-jährigen Mann in der Illertisser Mozartstraße in Lebensgefahr gebracht: Er hatte sich das sonntägliche Mittagessen zubereitet und war dann übermüdet eingeschlafen. Aufmerksame Nachbarn entdeckten schließlich, dass Rauchschwaden aus dem Fenster drangen und alarmierten die Feuerwehr.

Unter schwerem Atemschutz gingen mehrere Feuerwehrleute in die zwischenzeitlich total verrauchte Wohnung vor, fanden den Mann im Tiefschlaf und weckten ihn auf. Während die Ursache des Qualmes schnell beseitigt wurde, konnte der Mann, der eine Rauchgas-Vergiftung erlitten hatte, der Besatzung eines Rettungswagens übergeben werden, die gemeinsam mit der Feuerwehr angerückt war. Danach wurde die Wohnung mit einem Hochdrucklüfters rauchfrei geblasen.

Der Sachschaden konnte dank der schnellen Alarmierung durch die Nachbarn und des umsichtigen Eingreifens der Feuerwehr in geringen Grenzen gehalten werden. Für die Feuerwehr ist dieser Vorfall, der erfreulicherweise glimpflich ausging, wieder einmal ein Anlass, um auf die Bedeutung von Rauchmeldern hinzuweisen. Ein solches im Fachhandel für einen geringen Betrag erhältliches Gerät hätte auch hier noch schnellere Rettung ermöglicht, da der Mann ohne seine aufmerksamen Nachbarn wohl kaum überlebt hätte.