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Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm

Online Berichte

Artikel von Wilhelm Schmid

12.03.2008

Illertissen: Brand im Caritas-Centrum

Feueralarm im Caritas-Altenheim

Illertissen (wis) - Riesen Aufregung im Altenheim: Sämtliche Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Illertissen rückten am Dienstagabend um 21 Uhr mit voller Besetzung zum Caritas-Centrum in der Beethovenstraße aus. Starke Rauchentwicklung hieß es in ersten Meldungen, so dass das Schlimmste befürchtet werden musste. Auslöser des Brandalarms war der glimmende Zigarillo eines Bewohners.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren der gesamte Eingangsbereich sowie die Gänge im Erdgeschoss und das Treppenhaus massiv verqualmt. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz drangen in das Gebäude vor. Der Brandherd wurde in einem Zimmer im Erdgeschoss vermutet: Dort hatte ein 87-Jähriger offensichtlich ein Zigarillo liegengelassen; dieser hatte den Nachttisch angesengt und von dort aus hatte das entstehende Feuer auf einen Abfallbehälter übergegriffen. Der Rauch hatte sich schnell durch die Gänge über das Treppenhaus bis ins zweite Obergeschoss hinauf ausgebreitet. Noch bevor die automatischen Brandmelder ansprachen, hatte eine Pflegerin geistesgegenwärtig einen Feuermelder eingeschlagen und Alarm ausgelöst.

Betagter blieb unverletzt

Die Feuerwehrleute schafften Nachtkästchen und Abfallbehälter über die Verandatüre des Zimmers ins Freie. Der Bewohner wurde dem Rettungsdienst übergeben, er hatte aber allem Anschein nach glücklicherweise nur sehr wenig Rauchgas eingeatmet und musste nicht ins Krankenhaus.

Mit mehreren Hochdrucklüftern wurden Eingangshalle und Gänge schnell wieder rauchfrei gemacht. Auf eine Evakuierung des Altenheimes konnte Feuerwehr-Einsatzleiter Erik Riedel in Absprache mit Hauspersonal, Rettungsdienst und der Polizei verzichten, da keinerlei Gefahr für die übrigen Bewohner der Pflegestationen und des "Betreuten Wohnens" bestand.

Eine Heimbewohnerin, die wegen der zahlreichen Einsatzfahrzeuge in Aufregung geraten war, wurde vom Rettungsdienst betreut.


 
Bild: W. Schmid  

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