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Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm

Online Berichte

Mit freundlicher Genehmigung der
Illertisser Zeitung

16.10.2018

A 7 bei Altenstadt: Auffahrunfall mit Schwertransporter

Bei Altenstadt ist es am Dienstagvormittag zu einem Unfall auf der A7 gekommen. Ein Autofahrer fuhr auf einen Schwertransporter auf - zwei Menschen wurden verletzt.

Ein schwerer Unfall hat am Dienstagmittag die Autobahn A 7 zwischen Altenstadt und Illertissen für längere Zeit blockiert: Kurz vor 11.30 Uhr war ein Schwertransporter einer großen Baufirma aus dem Unterallgäu mit einem tonnenschweren Bohrgerät in Richtung Norden unterwegs. Begleitet wurde er von einem Sicherungsfahrzeug, das - ausgerüstet mit Abstandswarner - genau 50 Meter hinter dem Transporter fuhr. Unfall auf der A7: Auto fuhr zu schnell

Kurz nach dem dreispurigen Anstieg bei Altenstadt wurde das Sicherungsfahrzeug von einem Kleintransporter mit "deutlich überhöhter Geschwindigkeit" überholt, wie die Polizei mitteilt. Plötzlich scherte der 36-jährige Überholende nach rechts, in den 50-Meter-Zwischenraum zwischen Sicherungsfahrzeug und Schwertransporter ein. Dort prallte er auf das Heck des Schwerfahrzeugs und wurde von diesem noch gut hundert Meter mitgerissen, bis alle zum Stehen kamen. Der 21-jährige Beifahrer des Kleintransporters erlitt beim Aufprall sehr schwere Verletzungen, er wurde in kritischem Zustand mit einem Rettungshubschrauber in eine Ulmer Klinik geflogen.

Der Unfallverursacher selbst erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen nach Memmingen gebracht. Die Feuerwehr Altenstadt sowie die Autobahnmeisterei kümmerten sich um die Verkehrsabsicherung sowie um das ausgelaufene Öl. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsmaßnahmen musste die A 7 wiederholt für längere Zeit komplett gesperrt werden; zwischenzeitlich wurde der Verkehr über die linke Spur an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Die Polizei schätzt den Totalschaden am Kleintransporter auf rund 40000 Euro. Der Schaden am Tieflader der Bohrmaschine dürfte in derselben Höhe liegen, sodass mit insgesamt mindestens 80000 Euro Schaden zu rechnen ist.

Text und Bilder: wis


 
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