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Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm

Online Berichte

Mit freundlicher Genehmigung der
Illertisser Zeitung

24.01.2018

Feuerwehr rückt zu 122 Einsätzen aus - JHV FF Vöhringen

Die Löschkräfte ziehen Bilanz – und sind Stolz auf ihren Nachwuchs. Zwei Neuerungen soll es 2018 geben. Die Arbeit der Feuerwehr Vöhringen, einschließlich des Löschzugs Illerzell, kann nicht hoch genug bewertet werden – das unterstrich Bürgermeister Karl Janson während der Jahresversammlung. Mit 69 aktiven Feuerwehrleuten und 21 Jugendlichen bis zu 17 Jahren sind die Löschkräfte gut aufgestellt. Auch die Tagesalarmbereitschaft ist gesichert. Kommandant Sven Görmiller ging in seinem Rückblick ins Detail. 1142 Übungsstunden wurden geleistet, die sich auf Fortbildung, Wartungsaufwand für die Fahrzeuge und Ausrüstung sowie Brandschutzerziehung beziehen. Nicht einbezogen sind die Einsätze bei Brand und technischen Hilfeleistungen. Auch dort sei der Zeitaufwand enorm. Bei 122 Einsätzen war die Wehr gefordert, was 1816 Arbeitsstunden gleichkommt.

Eröffnet wurde die Versammlung im Sportpark durch den Vorsitzenden Hermann Hufnagel. Er dankte der Stadt, dass diese die Obhut über die Kinderfeuerwehr übernommen habe. Das entlaste die Feuerwehrkasse doch erheblich. Überhaupt wertete Hufnagel das finanzielle Engagement der Stadt. So gibt es eine neue Drehleiter und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses steht an. Das sieht Hufnagel „als Zeichen der Unterstützung für die Wehr“.

Kommandant Görmiller freute sich über den Altersdurchschnitt seiner Truppe, der zwischen 18 und 63 Jahren liege mit Trend zu jungen Einsatzkräften. Ausbildung habe bei der Vöhringer Wehr hohe Priorität. Einige der Themen, die immer wieder den neuen, hohen Anforderungen entsprechen müssten, seien die Hilfe vor Ort, Seminare zum Öffnen von Türen oder auch zivile Rettungslagen zu bewältigen.

Gerätewart Martin Bahle führte genau Buch über das, was in Vöhringen im Gerätehaus alles kontrolliert, geprüft, ausgebessert und instandgesetzt wird. Dazu waren 568 Stunden nötig, einschließlich der Sicherheits-Checks für die Fahrzeuge und das Überprüfen der Schläuche. Stephan Müller, Führer des Löschzugs Illerzell, berichtete von Einsätzen in Senden-Ay, um beim Brand in einer Tiefgarage zu helfen, von technischen Hilfeleistungen sowie von Sicherheitswachen. In Illerzell gibt es 25 aktive Kräfte. Erfreulich sei die Entwicklung der Jugendfeuerwehr. 100 junge Leute waren zu den Aktionstagen gekommen, fünf entschlossen sich, die Jugendgruppe zu verstärken. Von den 13 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr werden vier in den aktiven Dienst übernommen. Auch in Illerzell wurden 115 Arbeitsstunden geleistet. Jugendwart Tim Arnold berichtete von 253 Gruppenstunden. Die Jugendlichen seien mit Eifer bei der Sache.

Auf die erfolgte Einführung der Rauchmelderpflicht in Bayern verwies Bürgermeister Janson und erinnerte an das Unglück am Dreikönigstag. Wie berichtet, waren in der Hochvogelstraße zwei Menschen durch Rauchvergiftung zu Tode gekommen. Bürgermeister Janson zeigte sich beeindruckt von der Leistungsbilanz. Auch, dass die Wehr auf Fort- und Weiterbildung setzt, um schnell Gefahrensituationen zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren, hält er für wichtig. Immer mehr rücke die Spezialisierung in den Vordergrund, ein weiterer positiver Faktor für die Daseinsfürsorge der Menschen in der Stadt.

Die anstehenden Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Kassenwartin ist Else Bahle, Stellvertreter Walter Schlecker, Kassenprüfer sind Andreas Wildt und Rupert Dorer. Vertrauensmann für Vöhringen ist Markus Horber, Vertrauensfrau für Illerzell Elvira Mahler und Vertrauensmann für Illerzell ist Julian Klaus.

- Bericht von Ursula Katharina Balken in der Illertisser Zeitung vom 16.01.2018 -


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