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Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm

Online Berichte

Artikel von Wilhelm Schmid

05.07.2016

Hinweise für Veröffentlichungen (geändert bzw. ergänzt - Stand 05.07.2016)

Vorbemerkung:

Die nachfolgenden Hinweise betreffen Veröffentlichungen in Printmedien, also Zeitungen u.a. gedruckten Medien.

Jede Feuerwehr im Landkreis hat darüber hinaus die Möglichkeit, Berichte über ihre Aktivitäten auf dem Weg über den Webmaster auf der Homepage www.kfv-nu.de einstellen zu lassen.

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Hinweise zu Presseveröffentlichungen von Leistungsprüfungen, besonderen Übungen, Versammlungen, Inspektionen und besonderen Veranstaltungen wie Fahrzeugübergaben, Jubiläen, Tag der Offenen Tür usw.:

Wenn eine Feuerwehr wünscht, dass über eine der o.g. Veranstaltungen in der Presse berichtet werden soll, dann ist dringend zu empfehlen, rechtzeitig - das heißt mindestens eine Woche vorher - die betreffende Redaktion zu verständigen und einzuladen.

Bei besonderen Veranstaltungen, z.B. Jubiläen u. ä., empfiehlt sich noch frühere Absprache mit der Redaktion. Am besten ist es in einem solchen Fall, schon mehrere Wochen oder (je nach Bedeutung) auch schon Monate im Voraus ein persönliches Gespräch mit der Redaktionsleitung zu vereinbaren.

Eine Terminvereinbarung oder auch eine Einladung zu einer anderen Veranstaltung (wie anfangs genannt) sollte am besten per E-Mail geschehen, deshalb hier die Adressen:

Tageszeitung:

Illertisser Zeitung: redaktion@illertisser-zeitung.de

Neu-Ulmer Zeitung: redaktion@nuz.de

Südwestpresse: regionalredaktion@swp.de

Internetportal:

new-facts: redaktion@new-facts.eu

Grundsätzlich sind solche Einladungen nicht (!) an einen freien, d.h. nebenberuflichen Mitarbeiter und auch nicht an den KFV-Pressesprecher oder an einen hauptamtlichen Redakteur persönlich zu richten:

Die Redaktion allein entscheidet, ob und welcher Mitarbeiter mit dem Termin beauftragt wird. Ein freier Mitarbeiter - und auch der KFV-Pressesprecher - kann sich also nicht selbst einen Auftrag geben. Er kann aber durch Kopie der Einladungs-Mail informiert bzw. angefragt werden und dann bei der Redaktion nachfragen, ob er beauftragt wird. Die veranstaltende Feuerwehr kann dann selbstverständlich wenige Tage vor dem Termin nachfragen, ob und welcher Mitarbeiter kommt.

Falls die Redaktion für den gewünschten Termin keinen Mitarbeiter zur Verfügung hat, wird die betreffende Feuerwehr gebeten, selbst etwas zu liefern.

Es ist dringend davon abzuraten, ohne vorherige Absprache mit der Redaktion selbst Berichte oder Fotos zu liefern, auch nicht auf dem "Umweg" über den Pressesprecher - auch dieser muss dann erst mit der Redaktion eine Absprache treffen. Meistens macht man sich und dem Bearbeiter unnötig viel Arbeit und man hat keinerlei Anspruch darauf, dass unverlangte Berichte und Bilder auch veröffentlicht werden.

Nach Absprache mit der Redaktion können dann Bild und Text geliefert werden. Hierzu einige Hinweise:

Bilder: Auf guten Kontrast und gute Ausleuchtung und vor allem auf gute Bildschärfe achten.

Bild-Dateiformat jpg - Auflösung möglichst 300 dpi - Dateigröße mindestens 800 kB, gerne auch deutlich größer (bis zu ca. 8 MB sind kein Problem); das Bild kann dann in der Redaktion bearbeitet werden.

Bei Leistungsprüfungen und ähnlichen Anlässen: Gestellte Gruppenbilder sind langweilig und werden in den Redaktionen nicht gerne gesehen, besser sind Aufnahmen mit Leuten in Aktion. Es müssen nicht alle Teilnehmer der LP persönlich darin erkennbar sein; ihre Namen werden dann im Bildtext genannt.

Wenn doch ein gestelltes Gruppenbild geliefert wird (z.B. von Ehrungen), dann sind alle im Bild befindlichen Personen klar zu nennen, d.h. von links nach rechts und mit Vornamen und Familiennamen. Der Vorname steht dabei, wie es der Name sagt, vorne - also nicht "Huber Max", sondern "Max Huber".

Bei Ehrungen bitte keine Urkunden als "Schutzschild" vor dem Bauch und schon gar keine Bierkrüge, Geschenkkörbe und Ähnliches.

Bei Bildern von Übungen und (natürlich erst recht) Einsätzen: Alle Feuerwehrdienstleistenden im Bild tragen vorschriftsmäßige Persönliche Schutzausrüstung. Keine Bilder von Feuerwehrleuten "am Rande" des Einsatzgeschehens, womöglich mit Zigarette, Foto-Handy oder lachend, wenn wenige Meter davon entfernt ein Unfall oder sonst ein Schadensereignis passiert ist !

Feuerwehrdienstleistende dürfen im Einsatz grundsätzlich nur mit Erlaubnis des Einsatzleiters - evtl. zu Dokumentationszwecken - fotografieren. Weitergabe solcher Bilder an Medien auch nach dem Einsatz ebenfalls nur mit Erlaubnis des Einsatzleiters !

Keine Handybilder und schon gar keine Weitergabe von Bildern oder auch sonstigen Informationen (!) per "Social Media" wie Facebook, WhatsApp oder auch durch Anrufe bei Angehörigen oder Freunden usw. ! Insbesondere bei schweren Unfällen und ähnlichen Schadensereignissen: Keine Weitergabe von Bildern oder Informationen während des Einsatzes und auch danach, solange z.B. die Polizei keine Angehörigen-Verständigung durchgeführt hat !

Auch nach Unfällen u.ä. ist es nicht statthaft, seine Beteiligung am Einsatz durch Facebook-Kommentare kundzutun, z.B. durch Kommentar zum Zeitungsbericht - "Huhu, ich war dabei !" o.ä. .

Polizeibeamte im Einsatz dürfen nicht ohne Dienstmütze fotografiert werden. Bilder von Angehörigen, Fahrzeugen und Gebäuden der Bundeswehr oder ausländischer Streitkräfte dürfen nur nach vorheriger Genehmigung des zuständigen Presseoffiziers veröffentlicht werden !

Keine Bilder von privatem Gelände und schon gar nicht aus Wohnungen, ebenso nicht von Firmengelände ohne Erlaubnis des Zuständigen !

Bilder von privatem Gelände oder Einblicke in Wohnungen dürfen nur von öffentlichem Straßengrund aus fotografiert werden und ohne Vergrößerung durch Tele- oder Zoomobjektiv; also nur so, wie es ein Passant von der Straße aus ohnehin sehen würde.

Autokennzeichen und sonstige Aufschriften auf Fahrzeugen, die eine Identifizierung des Fahrers ermöglichen könnten, sind unkenntlich zu machen !

Bei Bildern mit Uniformträgern ist auf korrekte Kleidung zu achten, d.h. alle Knöpfe an Jacke und Hemd sind zu; die Krawatte sitzt ordentlich, keine Jeans zur Uniformjacke, keine - womöglich noch hellen - Turnschuhe usw. . Im Freien mit Mütze; im Saal ohne, aber auf jeden Fall alle gleich.

Sonst lieber kein Bild !

Texte:

- werden als Word-Dokument (doc oder docx) verfasst, nicht als pdf !

- keine übertriebene Fachsprache und Abkürzungen ohne Erklärung, also nicht z.B.: "3 Trupps unter PA vom TLF" usw... . Unsere Leser sind keine Feuerwehrleute und verstehen das nicht und wir schreiben nicht für uns, sondern für den Leser, der kein Fachmann ist .

- keine Höflichkeitsanreden; es hat also nicht der "Herr Bürgermeister XY" gesprochen, sondern einfach "Bürgermeister XY" - grundsätzlich gibt es keinen "Herrn" und keine "Frau".

- Fachabkürzungen wie KBR, KBI usw. beim ersten Mal auf jeden Fall ausschreiben, im Wiederholungsfall kann die Abkürzung verwendet werden

- Zahlen unter 20 sind in Worten auszuschreiben; Uhrzeiten mit voller Stunde in Ziffern ohne Nullen, d.h. "um 16 Uhr" und nicht "um 16.00 Uhr"

- keine übertriebenen Lobeshymnen; wenn wir ehrlich sind, ist doch auch nicht immer alles nur "hervorragend" und "Weltspitze". Wenn es Probleme gibt, können auch diese genannt werden, solange es sachlich begründet ist und nicht ins Persönliche geht. Das wirkt auf jeden Fall ehrlicher als stete Übertreibung.

- bei Leistungsprüfungen: Nach den Namen der Teilnehmer jeweils in Klammern die erreichte Stufe angeben, z.B.: (Stufe 2 / Silber) - hier darf die Zahl als Ziffer angegeben werden. Bei höheren Stufen heißt es z.B.: (Endstufe 6 / Gold-Rot). Bitte aber auch bei der Endstufe nicht so tun, als ob dies eine weltweit einmalige Sensation wäre.

- der Ablauf einer Leistungsprüfung nach FwDV - egal ob Löscheinsatz oder THL - muss nicht bei jedem Bericht ausführlich beschrieben werden.

- auf die richtige Länge des Textes achten; diese sollte vorher mit der Redaktion besprochen werden.

Bei Fragen: Bitte vorher mit der betreffenden Redaktion sprechen oder im Zweifelsfall auch vorher (!) beim Pressesprecher nachfragen.

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Stand: 22.12.2015 - Wilhelm Schmid, Pressesprecher KFV NU


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