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Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm

Online Berichte

Mit freundlicher Genehmigung der
Illertisser Zeitung

05.06.2013

WF BASF Illertissen: Inspektion

Ein Brand in einem Rührbehälter mit einem im oberen Stockwerk durch Rauch eingeschlossenen Arbeiter sowie eine eingeklemmte Person unter einer umgestürzten Kippermulde waren die Aufgaben, die von der Werkfeuerwehr des Illertisser BASF-Standortes anlässlich der Inspektion zu bewältigen waren. Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt war mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor Benedikt Kramer und den beiden Kreisbrandmeistern Jürgen Karl und Michael Haitchi gekommen, um die gesetzlich in dreijährigem Turnus vorgeschriebene Prüfung abzunehmen, und von der BASF überzeugten sich Stellvertretender Werkleiter Dr. Gisbert Schäfer, Produktionsleiterin Doris Brandes, Sicherheitsfachkraft Franz Sauter und Betriebsratsvorsitzender Rainer Schmid vom Leistungsstand der von Kommandant Michael Staudenhechtl geleiteten 34-Mann-Truppe. Stellvertretender Kommandant Uwe Mende leitete die beiden nacheinander abgearbeiteten Einsätze.

Zuerst galt es, einen Kollegen aus einem verrauchten Obergeschoß mittels Steckleiter zu retten, eine Brandbekämpfung aufzubauen und die Einsatzstelle mit einem schwenkbaren Wasserwerfer abzusichern. Als das erledigt war, ging es zum Unfall, wo eine Demonstrationspuppe unter einer umgekippten Lkw-Mulde eingeklemmt war. Der offene Container wurde mit hydraulischen Rettungsgeräten angehoben und mit Rüsthölzern gesichert, und gleichzeitig wurde ein dreifacher Brandschutz mit Wasser, Schaum und Pulver bereit gestellt. Dazu wurden auch die „Begleiterscheinungen“ realitätsnah durchgespielt. So musste ein aufgeregter Arbeiter, der den Unfall gemeldet hatte, beruhigt und vom Einsatzort entfernt werden und gleichzeitig wurden die entsprechenden Lagemeldungen an die Leitstelle simuliert. Hier wurde beispielsweise die Feuerwehr Illertissen zur Absicherung und Ausleuchtung eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber angefordert.

Als alles durchgespielt und abgearbeitet war, konnte die Mannschaft wieder vor dem Gerätehaus antreten und die Berichte entgegen nehmen. Diese fielen durchwegs positiv aus, sodass Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt abschließend von einem „sehr guten Gesamteindruck“ sprechen konnte und die Erteilung des Prädikats „ausreichend“ – wie bekannt, gibt es nur diese Wertung oder die Alternative „nicht ausreichend“ – durch KBI Kramer selbstverständlich war. Dem Urteil und Dank der Feuerwehr-Fachleute schlossen sich die Repräsentanten des Werks an, die sowohl für die stete Bereitschaft als auch für die Sicherung der Arbeitsplätze dankten. Dr. Gisbert Schäfer hatte dabei den Feuerwehrleuten die Unterstützung der Werkleitung zugesagt, indem er die Aktiven bat, auch sich weiterhin bei der Feuerwehr zu engagieren. Mit einem abschließenden Dank des Kommandanten endete die Inspektion.

(wis)


 
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